Oktober2004
Internationales Arbeitstreffen
in Armenien, Georgien und Aserbaidschan im Oktober 2004
Entsprechend dem Projektplan wurden in jedem der Zielländer im Oktober 2004 die turnusmäßigen Arbeitstreffen zur Besprechung der Projektergebnisse 2004 durchgeführt. Das erste Treffen fand in Eriwan, Armenien vom 11. bis 13.10.2004, danach die Arbeitstreffen in Baku und Tbilisi statt.
Die Projektbeteiligten diskutierten erreichte Ergebnisse und vereinbarten Bereitstellung von Informationen über die vorhandenen Zentren und Systeme zu Durchführung von Warn- und Alarmmeldungen auf der nationalen Ebene als Grundlage für die gemeinsame Erarbeitung eines Internationalen Warn und Alarmplanes für Kura-Flusseinzugsgebiet;
Ebenfalls sollte die Information über die eventuell vorhandenen Branchen- oder Regionalmeldesysteme bzw. über das Fehlen jeglicher Systeme dieser Art auf der nationalen Ebene vorbereitet und übergeben werden. Dabei sollte die Belastbarkeit der Information über die Zuständigkeiten und Kompetenzen der einzelnen Beteiligten in den Betrieben und Regionen und die Daten über die Verantwortlichkeiten auf der nationalen Ebene beachtet werden.
Die Projektleitung sprach den lokalen Experten der Zielländer hohe Anerkennung für die durchgeführten Modeluntersuchungen ausgewählter Industriebetriebe und bedankte sich für die vorgelegten und diskutierten Untersuchungsberichte. Die Projektexperten sprachen über den hohen Wert gesammelter Erfahrungen bei den Betriebsuntersuchungen nach der UBA-Checklistenmethodik. Sie zeigten Interesse an der praktischen Anwendung dieser Methodik nach entsprechender Modifizierung für die Umweltbehörden ihrer Länder.
März 2005
Arbeitstreffen „Warn- und Alarmpläne in
länderübergreifenden Flusseinzugsgebieten“
Gegenstand des Arbeitstreffens in Tbilisi am 30.-31.03.2005 war Besprechung der Vorbereitung und Organisation der Aufgabendurchführung für 2005-2006.
Gemeinsam mit den lokalen Fachleuten wurden die Einzelheiten, benötigte Daten und Aufgaben für die Erarbeitung des Internationalen Warn und Alarmplanes Kura besprochen und abgestimmt.
Die Projektbeteiligten tauschten Informationen über die Warn und Alarmpläne der europäischen Flusseinzugsgebiete, über das UNECE-Meldesystem sowie über die vorhandenen staatlichen Meldesysteme in ihren Ländern.
Die südkaukasischen Experten präsentierten den Sachstand zu den vorhandenen nationalen Meldesystemen und gaben relevante Informationen.
Es wurde vorläufig vereinbart, in welchen staatlichen Strukturen die Internationalen Hauptwarnzentralen eingeordnet werden können.
Juli 2005
Umweltbundesamt leitet internationales
Schulungsseminar im Südkaukasus
Unter der Leitung des deutschen Umweltbundesamtes fand vom 18. bis 20.07.2005 in Baku, Aserbaidschan im Rahmen des BMU-Vorhabens „Entwicklung einer länderübergreifenden Zusammenarbeit zur Störfallvorsorge im Kura-Flusseinzugsgebiet“ ein Informations- und Schulungsseminar zum Thema „Warn und Alarmpläne in länderübergreifenden Flusseinzugsgebieten“ statt.
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Die Referenten aus deutschen Umweltbehörden/Hessen, die gleichzeitig die Internationale Kommission zum Schutz des Rheins repräsentierten, waren beteiligt. Weitere Teilnehmer waren Vertreter aus Umweltministerien und Staatlichen Ämtern zur technischen Überwachung aus Aserbaidschan, Armenien, Georgien und Belarus |
Zu den Schwerpunktthemen gehörten die in den europäischen Ländern gesammelten Erfahrungen auf dem Gebiet der Störfallvorsorge und Frühwarnsysteme, Überwachung der Gewässerqualität, Gestaltung des Monitoring, Anlagensicherheit. sowie die Arbeitsorganisation der Internationalen Schutzkommissionen der europäischen Flusseinzugsgebiete. Eine Fachexkursion zum Raffineriebetrieb in Baku wurde durchgeführt.
April 2006
Internationales Arbeitstreffen in Tbilisi, Georgien
Abstimmung der laufenden Arbeiten
und Sitzung der Projektlenkungsgruppe
Entsprechend dem Arbeitsplan des Projektes fand Anfang April 2006 in Tbilisi, Georgien das tetralaterale internationale Arbeitstreffen mit Beteiligung von internationalen Experten aus Moldova und Litauen.
Mit dem aktuellen Arbeitstreffen wurden wesentliche Ergebnisse des Projektes aus- und bewertet. Die Umsetzung von Maßnahmen zeichnet die entscheidende Phase des Projektes aus. Die Realisierung des Beratungshilfevorhabens des Bundesministeriums für Natur, Umweltschutz und Reaktorsicherheit stellt einen zielgerichteten Beitrag zur Unterstützung des Prozesses „Umwelt für Europa“ dar.
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An dem Arbeitstreffen haben neben den Experten des Projektes und den verantwortlichen Vertretern der Umweltministerien sowie der Staatlichen Inspektionen zur technischen Überwachung auch die Vertreter der hydrometeorologischen Dienste und der Einrichtungen zur Organisation und Durchführung des Umweltmonitoring teilgenommen. Vertreten waren auch die Verwaltung „Kaspisches komplexes ökologisches Monitoring“ aus Aserbaidschan und GNTO „Armökomonitoring“ aus Armenien. Somit waren die Experten der Umweltministerien, staatlicher Einrichtungen, |
die Träger der IHWZ sind sowie die für die technische Anlagensicherheit und für die Durchführung des Gewässer-Monitoring zuständigen Behörden anwesend.
In der Sitzung der Projektlenkungsgruppe wurde Bilanz zu den Arbeiten des Projektes gezogen. Die Teilnehmer kamen zur einheitlichen Meinung, dass die Arbeiten des Projektes entsprechend dem Bearbeitungsplan und in guter Qualität verlaufen. Die beteiligten Länder gaben eine hohe Einschätzung der Zusammenarbeit und unterstrichen insbesondere die Wichtigkeit und die Aktualität thematischer Maßnahmen und Veranstaltungen des Projektes für die südkaukasische Region.
Technische Hilfe des Projektes
Die vorgesehene Technik für die IHWZ in Georgien wurde zu Beginn der Arbeitsgruppensitzung gekauft und in die Tagungsräume geliefert.
Die Übergabe-Übernahme-Vereinbarungen wurden durch die Vertreter jeweiliger nationaler Behörden, die gleichzeitig Träger der IHWZ sind, unterzeichnet. Die Beschaffung der Technik in Armenien und Aserbaidschan erfolgt unmittelbar nach dem Arbeitstreffen. |
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