|
Länderübergreifende
Zusammenarbeit zur
Störfallvorsorge im Kura-Flusseinzugsgebiet
05/2003 – 12/2006
|
|
| |
Vorbereitung |
|
|
Das
Umweltbundesamt führt eine Reihe von Vorhaben zur Unterstützung
der Staaten in Mittel und Osteuropa durch. Konkret erhalten diese
Staaten Hilfestellung bei der Etablierung von EU-Standards auf dem
Gebiet der Anlagensicherheit. Grundlage hierfür ist der Informations-
und Technologietransfer. Die Ziele der Vorbereitungsphase basieren
auf der Leistungsbeschreibung des UBA vom 26.06.2002. |
|
|
 |
Im
Rahmen dieser Machbarkeits-studie sind die Möglichkeiten
der Übertragbarkeit anderer analoger Projekte auf die
Länder Georgien, Armenien und Aserbeidschan im Hinblick
auf ihre politische, fachli-chen und technische Infrastruktur
zu prüfen und Vorschläge zur erfolgreichen Vorbereitung
und Durchführung eines tetralateralen Projektes zu erarbeiten.
Dabei sind auch weitere Anforderungen hinsichtlich des Gewässerschutzes
und der Reinerhaltung von Ober-flächengewässern
(Wasser- |
|
|
|
rahmenrichtlinie
und Anforderungen nach EMAS) bei der Vorhabensdurchführung
zu berücksichtigen. In dem geplanten Vorhaben sollen unter
Beteiligung der in den jeweiligen Ländern benannten Fachleute
sowie der zuständigen Behörden ausgewählte Industrie-betriebe
im Hinblick auf den Stand des anlagenbezogenen Gewässerschutzes
untersucht werden. Auf der Grundlage der Untersuchungsergebnisse,
der Empfehlungen der IKSR/-D und der europäischen Standards
werden notwendige technische und organisatorische Maßnahmen
zur Verbesserung des anlagenbezogenen Gewässerschutzes vorgeschlagen. |
|
| Die
Erkenntnisse aus den Arbeiten bilden eine ideale Wissensbasis
für die Übertragung technischen Fach-wissens auf
dem Gebiet der Anlagen- und Sicherheitstechnik auf andere
Flusseinzugsgebiete. Konkret für die Machbarkeitsstudie
gilt es zunächst zu sondieren, welche in den relevanten
internationalen Vorschriften gestellten Anforderungen in der
Kaukasusregion auf Grund der vorliegenden technischen, fachlichen
und administrativen Infrastruktur konkret umsetzbar sind und
demnach prioritär Inhalt des Vorhabens sein müssen.
|
|
|
|
Bei
der durchgeführten Studie handelt es sich um eine Machbarkeits-
und Risikounter-suchung für das durchzuführende Vorhaben,
in welchem für das Flusseinzugsgebiet Kura eine Zusammenarbeit
zur Störfallvorsorge zwischen den Ländern Georgien,
Armenien und Aserbaidschan vorbereitet und fachlich unterstützt
wird.
Die primäre
Zielsetzung ist das Herausarbeiten der Risiken, Unwägbarkeiten
und insbesondere folgender Rahmenbedingungen für das geplante
Vorhaben:
. |
|
|
| 1. |
Ermittlung
der technischen, fachlichen und administrativen Machbarkeit, |
| 2. |
Ermittlung
und Abstimmung der jeweils begleitend federführenden
Behörden, verantwortlichen Personen und der vor Ort-Partner
in den jeweiligen Ländern, |
| 3. |
Aufwandabschätzung
für das Vorhaben, |
| 4. |
Auswahl
der Betriebe mit einem hohen Wassergefährdungspotential
und erforderlichen Verbesserung der Anlagensicherheit vorbehaltlich
ihrer Risikobewertung.
. |
|
|
|
Unter
Beachtung der landesspezifischen Gegebenheiten in den drei Zielländern
sollen die möglichen Hauptakteure aus Behörden, Industrie
und NGO's ermittelt und zur Unterstützung des Vorhabens identifiziert
und gewonnen werden. Es gilt solche Netzwerke in der Region aufzubauen,
die eine sichere Vorhabensrealisierung ermöglichen.
Entsprechend der Aufgabenstellung der Vorbereitungsphase wurden
die Ergebnisse für die Darstellung auf einer Internet-Site
auf der UBA-Homepage aufbereitet. |
|
|
|
|
|
| |
|
| |
|
|
| |
Downloads
(PDF-Format) |
|
|
|
| |
|
|
|
| Links |
|
|
|
| |
|
|
|
|
|
|
| |
|
|
|
|
|
|
|